Zecken und ihr gefährlicher Biss

Neben der bakteriellen Infektion der Borreliose übertragen Zecken weitaus mehrere infektiöse Krankheitserreger. Felduntersuchungen der Wissenschaft zeigen, dass der Gang durch eine blühende Sommerwiese eine große Anzahl an Zecken nach sich ziehen kann. Haftet sich ein solcher Schädling erstmal an ein Kleidungsstück, so schleppt man die Tiere in den heimischen Kleiderschrank mit ein. Effektive Schädlingsbekämpfung ist notwendig um die widerstandsfähigen Blutsauger zu vernichten.

 

Zecken – Widerstandsfähige Krankheitsüberträger

Schädlingsbekämpfung Zecke

Jens Bredehorn / pixelio.de

Der Hauptgrund warum die Zeckenbekämpfung so schwierig ist, ist die Fähigkeit der Tiere auch extreme Umwelt- und Lebensbedingungen zu überstehen. Forscher simulierten in diversen Untersuchungen solche Extrembedingungen. So steht mittlerweile fest, dass Zecken sogar einen vollständigen Waschgang inklusive Waschmittel problemlos überstehen können. Auch starke Kälteperioden und ein längeres Nahrungsdefizit sind für die Tiere kein Problem. Erst die Behandlung der Kleidung im Trockner tötet die Tiere aufgrund der starken Trockenheit und Hitze. Demnach ist die Untersuchung der Bekleidung nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet unabdinglich.

 

Zecken übertragen FSME

Haftet die Zecke erstmal an einem Bekleidungsstück, so kann sie sich meist unbemerkt mit ihren stechend-saugenden Mundwerkzeugen in die Haut des Menschen beißen. Da sie über ihren Speichel anästhetische Wirkstoffe absondert, bleibt der Schädling meist unbemerkt. Über den Speichel überträgt die Zecke auch die infektiösen FSME-Viren. Diese zerstören die menschlichen Zellen im Gehirn und können somit Lähmungserscheinungen generieren. Daher sollte die Gefahr eines Zeckenbisses keinesfalls unterschätzt werden.

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